Alle waren Sieger, auch wenn einer nur gewinnen kann!
oder:
Dann haben wir beide verloren, egal wer gewinnt!

Auf weisere Art und Weise kann ich das Wahlergebnis nicht kommentieren und werde mich daher staatsmännischer als unser Gerd in der Elefantenrunde gestern mit Worten zurückhalten.

Zur vergangenen Woche:

Wir befinden uns zurzeit ein ganz klein wenig im Universitätstrubel (kaum zu glauben...) und arbeiten an einigen Assignments die wir noch abgeben müssen, ehe es am Donnerstag "Spring Break" heißt. Das bedeutet ein wenig Schreibarbeit und zwischenzeitlich auch einmal eine Präsentation oder Debatte. Ziel ist dabei stets nicht zuviel zu leisten. Wir sind ja schließlich im Urlaub!
Und für ein bis zehn gemütliche Bier zwischendurch bleibt immer Zeit. Mittwochabend haben wir diese Option dann im Valley, genauer gesagt im Press Club, wahrgenommen. Dort spielte eine dufte Band Salsa und wir erfreuten uns an der bequemen Ledereinrichtung und den Menschen weiblichen Geschlechts die diese nutzten oder sich zur Musik bewegen wussten.
Donnerstagmittag begaben wir uns nicht zuletzt aufgrund des hervorragenden Wetters ins Schwimmbad, dass fünf Fußminuten entfernt liegt und erfuhren wie kalt Wasser so sein kann. Schön war auch, dass wir das Schwimmbad für uns alleine hatten... Abends sind wir dann in Richtung Southbank Beach um eine der öffentlichen Grillmöglichkeiten zu besetzen. Gewalt musste dazu nicht angewendet werden, da wir gleich einen duften Grillplatz fanden. Wir waren jedoch bis an die Zähne bewaffnet und zu allem bereit. Das Kängu war auch wieder delikat. Felix berichtete zudem von seinem Nimbin Abenteuer und dies rief erneut unseren ohnehin schwer heilbaren grünen Star hervor.
Freitag war Wetter nicht mehr so geil und wir waren verstreut auf unterschiedlichen Missionen in Brisbane und Umgebung unterwegs, ehe wir mit einem köstlichen Salat im Bauch in Richtung Spring Hill zu einem BBQ aufbrachen. Da waren dann auch gut Leute da und wir knüppelten uns mit Hilfe von "Stan" - einem temperamentvollen Wein der Güteklasse "Augenhöhe" (4 Liter Tetra Pak für umgerechnet 7 Euro) - gepflegt weg. Da musste auch mal seitens der Natter ein "Power Napping" eingelegt werden. Gegen zwei Uhr kam dann endlich die Polente und eine darüber besorgte Bewohnerin versuchte alle rauszuschmeißen. Erklärungsversuche, dass die Party mit dem Eintreffen der Polente doch erst los gehe, halfen nicht und so machten wir uns in Richtung Heimat auf um "umme Ecke" noch auf eine andere Party zu gehen. Da war dann aber nix mehr los, der eigentliche Grund unseres Erscheinens nicht auffindbar und so penetrierten wir noch ein wenig die Heimat mit Telefonanrufen.
Samstag wollten wir uns aufgrund des bevorstehenden Sonntags schonen und gaben uns neunzig unterhaltsamen Minuten "Dukes of Hazzard" hin. Anschließend gewann der FC und verlor der FSV.
Party machten wir dann am Sonntag. Besser als mit Bier und Rum kann man die Zeit bis zur ersten Hochrechnung (2 Uhr nachts...) jedenfalls nicht überbrücken und so saßen wir hier mit Guido von nebenan, Thorsten von unten und Felix von noch woanders und erwarteten das Lieblingsgeräusch eines jeden Wahlkämpfers: den Gong. Internet-TV ist schon was Tolles, wenn es denn funktioniert... Die Verwunderung über das Resultat war dann doch einigermaßen groß und an dieser Stelle möchte ich ohne jede Ironie und völlig wertfrei den Strategen im Konrad-Adenauer-Haus zu ihrer großartigen Leistung gratulieren. Großes Tennis!
Ampel, Schwampel, Große Koalition? Klar war nur, wir trinken weiter... Mit Freude betrachteten wir (oder ich...) die Stimmung im Willy-Brandt-Haus und fluchten nur ab und zu über die Qualität der Interverbindung. Die Nacht nahm dann ihren Lauf, die Elefantenrunde erwies sich als eher skurril und irgendwann war es dann wieder hell, wir ziemlich voll und komischerweise auch müde.
Leicht verstrahlt wunderten wir uns über unseren Brand am Montagmittag und hüpften mittags erstmal ins kühle Nass um wach zu werden. Bei dem Versuch das Becken quer zu durchtauchen, gelang es Andreas auf der anderen Seite angekommen, seinen letzten Zug so kraftvoll zu gestalten, dass er mit dem Kopf gegen die Wand stieß. Shit Happens!
Am frühen Abend fühlte sich dann Alex dazu berufen uns eine alternative Nutzung von Kondomen (brauchen wir ja eh nicht...) vorzuführen. Resultat siehe Photos. Man könnte glatt denken, uns ginge es zu gut...

Donnerstagmorgen werden wir anlässlich des einwöchigen Spring Breaks nach Cairns hoch fliegen und ein wenig reisen. Bilder und Berichte daher erst wieder in etwa zwei Wochen. Aber soviel sei versprochen: Wir geben Gas...

Bis denne,

eure glorreichen Sieben!




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